Asset Management

Die Anlagestrategie der Gebäudeversicherung Bern (GVB) führte 2018 trotz tiefem Zinsniveau und negativem Börsenjahr zu einem nur leicht negativen Kapitalanlagenergebnis. Dafür war insbesondere der gesteigerte Immobilienanteil verantwortlich.

Das Umfeld für Kapitalanlagen war wegen des tiefen Zinsniveaus auch 2018 ungünstig. Auf Obligationen musste die GVB sogar negative Renditen in Kauf nehmen. Auch das volatile Börsenjahr, das vom Wirtschaftskrieg der USA mit China und von der politischen Unsicherheit in Europa belastet war, trug zu keiner guten Performance bei. Trotzdem konnte die GVB mit –0,3 Millionen Franken ein nur leicht negatives Kapitalanlagenergebnis erwirtschaften.

Die Anlagestrategie der GVB ist nicht auf kurzfristige Rekordgewinne ausgerichtet, sondern setzt auf Stabilität und Langfristigkeit. Sie ist nicht spekulativ und dient dem Zweck, den Kundinnen und Kunden auch in Zeiten zunehmender Elementarschäden niedrige Prämien und eine unbeschränkte Schadensdeckung gewähren zu können. Aus diesem Grund nehmen Immobilien seit jeher eine wichtige Rolle im Gesamtportfolio der GVB ein. Im Geschäftsjahr 2018 profitierte die GVB vom gesteigerten Immobilienanteil von neu 37 statt 35 Prozent. Die stabilen Renditen in diesem Bereich waren letztlich für das nur leicht negative Kapitalanlagenergebnis verantwortlich.

Im Immobilienbereich konzentriert sich die GVB seit Jahren erfolgreich auf nachhaltige Anlageobjekte. Im Zentrum stehen dabei energieeffiziente Bauten wie die geplante Wohn- und Geschäftsüberbauung auf dem Gelände des ehemaligen Tramdepots Burgernziel in Bern. Auch die Überbauung wohnbox – smart living an der Winterholzstrasse in Bümpliz-Oberbottigen mit 33 Mietwohnungen überzeugt mit ihrer klimafreundlichen Bauweise. Sie wurde im Berichtsjahr erfolgreich fertiggestellt und konnte komplett vermietet werden. Fertiggestellt wurde auch das Projekt GenerationenWohnen in Burgdorf. Die Vermietung der 94 Wohnungen an der Thunstrasse begann gegen Jahresende, und die ersten Wohnungen konnten im Februar 2019 bezogen werden.